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Kassel

Kassel ist nach Frankfurt und Wiesbaden die drittgrößte Stadt in Hessen. Mit ca. 205.000 Einwohnern ist die documenta-Stadt das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Nordhessens. Im direkten Umkreis der Stadt leben etwa weitere 120.000 Einwohner.

Die historische Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. Viele intakte Gebäude wurden auch abgerissen, da Kassel zur "autogerechten" Stadt umgebaut wurde. Für architektonisch Interessierte bietet Kassels Innenstadt vor allem typische funktionale Gebäude der 50er Jahre, wie zum Beispiel das Staatstheater, Deutschlands älteste Fußgängerzone oder das Regierungspräsidium. Dennoch gibt es mit dem Vorderen Westen einen ganzen Stadtteil mit Altbauten aus der Gründerzeit. Dieser ist für Touristen anschaulicher als die funktionale Innenstadt.

Kassel besitzt mit dem Bergpark Wilhelmshöhe und der Karlsaue zwei bedeutende Parkanlagen, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind. Besonders der Bergpark mit Schloss Wilhelmshöhe, Löwenburg und Herkules ist weltweit einmalig. Seit Juni 2013 darf der Bergpark den Titel „Weltkulturerbe“ tragen. Besuchenswert ist ebenso die umfangreiche und vielfältige Museumslandschaft. Kassel ist eine sehr „grüne" Stadt. Durch die Lage am waldreichen Habichtswald, aber auch durch viel Grün im urbanen Bereich, ist Kassel eine Großstadt mit vielen attraktiven Erholungsbereichen.

Die Gebrüder Grimm wirkten lange Zeit in Kassel. Dadurch ist Kassel heute eine der wichtigsten Stationen an der Deutschen Märchenstraße.

Die Stadt Kassel ist in 23 Stadtteile gegliedert. Der einwohnermäßig kleinste Stadtteil ist dabei das dörflich wirkende Nordshausen mit etwa 2000 Einwohnern. Die meisten Bewohner mit ca. 15.500 Menschen hat der dicht besiedelte Stadtteil Vorderer Westen.

Wir sind in folgenden Stadtteilen für Sie tätig:

Bad Wilhelmshöhe – Wohnen in Bestlage

Der Kasseler Stadtteil, mit heute etwa 12.000 Einwohnern, entstand im 19. Jahrhundert am oberen Teil der Wilhelmshöher Allee zwischen dem Stadtzentrum und dem Bergpark Wilhelmshöhe. Allmählich wuchs bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das Dorf Wahlershausen mit dem Villenort Mulang zusammen. Seit mehr als 20 Jahren gilt der Bahnhof Wilhelmshöhe – auch Willi-Bahnhof genannt – mittlerweile als Kassels Tor zur Welt. Für Bad Wilhelmshöhe war und ist der ICE-Bahnhof der Kern der Entwicklung. Aus einem verschlafenen Quartier ist ein urbanes Zentrum mit modernen Bürohäusern, Hotels und einer Vielzahl an Fachgeschäften geworden. Eine Vielzahl an prächtigen Bauten und Villen ist dem mondänen Stadtteil trotzdem erhalten geblieben.

Wehlheiden – Der Stadtteil in Kassels Mitte

Der Stadtteil Wehlheiden befindet sich südwestlich des Stadtteils Mitte und hat ca. 13500 Einwohner. Er ist zumeist sehr dicht bebaut und weist insbesondere im Süden und Südwesten einige Grünflächen auf, beispielsweise am Park Schönfeld, samt botanischem Garten, aber auch etwa im geographischen Zentrum des Stadtteils am Wehlheider Friedhof. Viele Straßenzüge werden bestimmt durch mehrgeschossige Wohnhäuser der Gründerzeit. Der frühere dörfliche Charakter ist noch an einigen erhaltenen Fachwerkhäusern, z. B. in der Kochstraße und in der Umgebung des Druselbaches erkennbar.

Mitte – Das Zentrum der Stadt

Im Stadtteil Mitte, mit seinen ca. 8500 Einwohnern, befindet sich die Innenstadt, die sich bis zur schönen Aussicht im Südwesten und bis zum Kulturbahnhof im Norden erstreckt und umfasst außerdem den Innenstadtring, der nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs gebaut wurde. Des Weiteren unterteilt sich der Stadtteil Mitte in die Oberneustadt unterhalb des Brüder-Grimm-Platzes, den Ständeplatz und den Bereich des Lutherplatzes oberhalb des Kulturbahnhofs. Die Altstadt von Kassel im heutigen Stadtteil Mitte gehörte vor den Kriegszerstörungen und den Abrissen der Nachkriegszeit, zu den bedeutendsten Europas. 1953 eröffnete in der Treppenstraße die älteste Fußgängerzone Deutschlands.

Niederzwehren – Hier lebte die Märchenfrau der Gebrüder Grimm

Niederzwehren ist der flächenmäßig drittgrößte Stadtteil von Kassel und hat ca. 11800 Einwohner. In Niederzwehren lebte Dorothea Viehmann, die Märchenfrau der Gebrüder Grimm.

Niederzwehren verbindet modernes Stadtleben mit historischer Vergangenheit. In Niederzwehren lebte Dorothea Viehmann, die Märchenfrau der weltberühmten Gebrüder Grimm. Das wunderschön renovierte Fachwerkhaus befindet sich im historischen Märchenviertel. Hier fließt der Grunnelbach mit seinem romantischen Bachlauf. In den drei Bezirken – Leuschnerstraße, Rosengarten und Niederzwehren – wechselt sich eine Bebauung mit Ein- und Mehrfamilienhäusern ab.

Süsterfeld/Helleböhn – Wohnen am Rande der Dönche

Der Stadtteil Süsterfeld / Helleböhn erstreckt sich im Südwesten von Kassel zwischen der Bahntrasse und dem Landschaftsschutzgebiet – der Dönche. Zum Stadtteil gehört ebenfalls der Westfriedhof. Der Doppelname zeigt schon, dass der Stadtteil aus ganz unterschiedlichen Wohngebieten zusammengesetzt ist: Die Einfamilienhäuser in Süsterfeld, die Helleböhn-Siedlung mit Hochhäusern, die individuelle Wohnkultur der documenta urbana direkt an der Dönche und der jenseits des Westfriedhofs liegende Bereich Holzgarten/Hasenstock. Insgesamt leben in diesem Stadtteil ca. 5900 Einwohner.

Jungfernkopf – Sehr beliebt bei Familien

Der Stadtteil liegt im Norden Kassels zwischen den Stadtteilen Harleshausen, Rothenditmold, und dem nördlich angrenzenden Gebiet der Stadt Vellmar. Hier leben ca. 3800 Menschen. Das Erscheinungsbild des Jungfernkopfes ist geprägt von Einfamilienhäusern und wenigen Mehrfamilienhäusern, die oft freistehend von einem Garten umgeben sind. Da der Jungfernkopf eine bergige Struktur aufweist, sind die Häuser häufig auf Grundstücken mit teils hoher Steigung gebaut. Der Jungfernkopf ist bei Familien sehr beliebt. Es gibt vier große Spielplätze, die sich über die Fläche verteilen. Neben dem Wäldchen und dem Geilebach gibt es ein großes Naherholungsgebiet.

Waldau – Wohnen in der Nähe des Bundesgartenschaugeländes

Der ehemals selbständige Ort Waldau wurde im Jahre 1936 zur Stadt Kassel eingemeindet und hat ca. 6500 Einwohner. Der im Südwesten gelegene Stadtteil gliedert sich heute im Wesentlichen in drei Bereiche: ein ausgedehntes zusammenhängendes Wohngebiet, das auf den Ort Waldau zurückgeht, das weitflächige Freizeit- und Erholungsgelände Fulda-Aue mit dem Bugasee und den großen Industriepark im Süden des Stadtteils. Waldau verfügt über eine einzigartige Mischung aus Freizeit, Wohnen und Wirtschaftskraft. Das attraktivste Freizeitgelände der Stadt – das ehemalige Bundesgartenschaugelände mit Stränden am Bugasee – ist für jedermann frei zugänglich.

Bettenhausen – Gefragte Wohnlage trotz großer Gewerbeflächen

Im April 1906 wurde Bettenhausen eingemeindet und ist seitdem ein Stadtteil von Kassel. Er hat ca. 8300 Einwohner. Bis heute wird der Stadtteil Bettenhausen von Gewerbe und Industrie dominiert. Trotz der riesigen Gewerbeflächen gibt es gefragte Wohnstandorte in Bettenhausen. Am Eichwald – dem grünen Naherholungsgebiet im Stadtteil – und im Siedlungsviertel Bunte Berna zwischen Umbachsweg und Heiligenröder Straße wohnt es sich ebenso gut und ruhig wie im Mühlenviertel nahe der Losse oder im alten Ortskern zwischen Ringhof- und Pfarrstraße. Mit Einkaufsmöglichkeiten, Kindertagesstätten und Schulen ist der Stadtteil gut ausgestattet.

Philippinenhof/Warteberg – Ein Stadtteil mit hohem Naherholungswert

Im Kasseler Norden entwickelte sich aus der ehemaligen Kolonie Philippinenhof der heutige Stadtteil in mehreren Siedlungsbauphasen seit den 1930-er Jahren. Bis heute ist der Stadtteil, der ab 1930 durch die Wohnsiedlung am Warteberg erweitert wurde, eine reine Wohngegend geblieben. Hier leben ca. 4100 Einwohner und genießen einen sehr guten Naherholungswert. Insbesondere der Warteberg und der Sandkopf bieten Möglichkeiten für kurze sowie ausgedehnte Spaziergänge.

Wolfsanger/Hasenhecke – Sonniger Stadtteil in Fuldanähe

Wolfsanger/Hasenhecke ist ein nordöstlich der Kernstadt gelegener Stadtteil Kassels. Obwohl nur fünf Straßenbahnhaltestellen von der Innenstadt entfernt, hat sich dieser Bezirk zu großen Teilen seinen dörflichen Charakter bewahrt. Hier leben ca. 6800 Einwohner. Für den typischen Wolfsangerer sind sein 1936 eingemeindeter Stadtteil und „die Stadt“ zwei verschiedene Gemeinwesen. Man lebt zwischen Wald, Feldern, Wiesen und der Fulda. Aufgrund der Hanglage haben die meisten Häuser im Bereich Wolfsanger/Hasenhecke den ganzen Tag Sonne. Von überall blickt man über die Fuldaauen Richtung Niestetal und der Söhre. Zwischen dem alten Dorf und der Hasenhecke entstand seit 2005 Kassels größtes Neubaugebiet.

Kassel in Zahlen:

  • Einwohner: 205.000
  • Haushalte: 110.000
  • Wohnungsbestand: 105.000
  • Größe des Stadtgebiets: 106,8 km²
  • Waldfläche: 23,5 km²
  • Park- und Grünflächen: 11,8 km²
  • Durchschnittsalter: 43
  • Studenten: 25000
  • Durchschnittseinkommen: 2850,- €
  • Durchschnittsmiete: 8,25 €
  • Durchschnittlicher Immobilienkaufpreis: 2750,- €
  • Einwohner im Einzugsgebiet: 1.000.000
  • Gästeübernachtungen: zwischen 800.000 und 1.000.000
  • Gewerbebetriebe: 13000

(Alle Angaben sind circa-Werte ohne Gewähr)

Kassels Vorteile auf einen Blick:

  • zentrale Lage in Deutschland
  • documenta-Stadt
  • Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe (Weltkulturerbe der UNESCO)
  • Staatstheater Kassel
  • Universität Kassel
  • beste Infrastruktur
  • hoher Freizeitwert durch viele begrünte Flächen und Parkanlagen
  • florierender Tourismus
  • direkt an der Fulda gelegen
  • gute Verkehrsanbindung durch die Autobahnen A7, A49, A44
  • Anschluss an das ICE-Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Bahn AG
  • Flughafen Kassel/Calden
  • Güterverkehrszentrum Kassel (GVZ)
  • Zahlreiche Forschungseinrichtungen, Technologie- und Gründerzentrum
  • Zentrum für Tagungen und Kongresse
  • Weltweit agierende Unternehmen